neue Messe Stuttgart neues Hotel
In Stuttgart soll es ein neues Hotel mit recht bekanntem Namen geben. Baubeginn soll Anfang 2009 sein. Und wenn dann nichts katastrophal schlimmes die Bauarbeiten behindert, soll im Frühjahr 2010 eröfnet werden. Da wird sicher eine Menge zu planen und kalkulieren gewesen sein. Der Komplex soll in der Nähe der Neuen Messe Stuttgart entstehen, der 3-Sterne-Kategorie entsprechen und mit 155 Gästezimmern sowie zwei Konferenzräumen ausgestattet sein. Letztere seien mit einer Gesamtgröße von etwa 130 Quadratmetern geplant. Auch ein Restaurant mit 120 Plätzen, eine vielseitig nutzbare Bar und eine Tiefagarage mit vielen Stellplätzen sind vorgesehen. Eine Fondsgesellschaft wird Eigentümer des Komplexes. Die Investitionssumme ist sicher eine ziemlich große “Hausnummer”, die der Fondsgesellschaft zunächst sicher die Kasse leert. Aber ein so langfristiger Mietvertrag dürfte mehr als ausreichenden Rückfluss gewährleisten. Selbige habe aber bereits einen Mietvertrag über 20 Jahre mit der Hotelkette abgeschlossen hat. Letztere mit Sitz in Köln betreibt europaweit derzeit 36 Hotels. Das macht es sicher interessant, über die Vernetzung nachzudenken. Speziell die Kassen können in Richtung Geschäftsleitung zusammen laufen um konzernweit Umsätze zu beobachten. Auch könnten die Kassensysteme der Häuser untereinander dahin miteinander vernetzt sein, dass personelle Veränderungen nicht zu Stellenabbau führen müssen, sondern Versetzungen angeboten werden können. Schließlich ist es lokal möglich, die Kasse mit sämtlichen Notwendigkeiten zu Verknüpfen. Da kann es ja nicht unmöglich sein, einzelne Bereiche der jeweiligen Standorte miteinander zu vebinden.
Mit einer Präsenz von europaweit 36 Häusern ist es der Hotelkette sicher nicht fremd, Planungen über Standort, zu erwartende Gästezahlen und -umsätze und so weiter realistisch zu erstellen und einzuschätzen. Die Kasse wird in aller Regel stimmen, Differenzen sind eher unwahrscheinlich. Und wenn doch Fehlbeträge im Kassensystem auftauchen dürften die - mit mehr oder weniger Aufwand, das System zu durchforsten - aufgespürt werden.
Alles in allem ist das Kassensystem sicher nicht der Auslöser für einen möglichen Untergang oder Höhenflug eines Hotels. Aber ein gutes Programm ist sicher wertvoll, um negative Tendenzen frühzeitig zu erkennen und gegen zu steuern. Im guten Fall ist es prima, frühzeitig positives Wirtschaften zu erkennen und entsprechend neu zu investieren. Aber um positive wie negative Veränderungen zu bemerken ist es enorm vorteilhaft, ein modernes Kassensystem zu haben, welches Schnittstellen zu allen wichtigen Ansprechpartnern im Hause hat. Beginnend bei der Gästebuchung, über die Personalplanung und die Warenbestellung der Küche bis hin zur Wäscheplanung mit Kontakt zur Wäscherei des Vertrauens.
