Archiv für die Kategorie „Hotel“
Krise in Hotelbranche
Die derzeitige Finanzkrise beeinträchtigt inzwischen internationale Märkte und die Wirtschaft. Auch in der Hotellerie macht sich die Krise durch Buchungsrückgang bemerkbar. Doch private und Kettenhoteliers sind der Meinung, dass mit Preisdumping die Übernachtungszahlen nicht zu steigern sind. Jedenfalls noch nicht. Wenn ich ehrlich bin, finde ich das auch gut so. Denn wenn ein Hotel mit den Übernachtungspreisen runtergeht vermute ich da gleich eine Haken. Entweder unterstelle ich einen Qualitätsrückgang oder vermute an anderer Stelle eine Teuerung. Das würde mich als Gast nicht zu jenem Hotel locken. Da tun die Hoteliers schon gut daran zu argumentieren, dass mit bleibenden Preisen auch die Qualität und der Standard mindestens zu halten sind, wenn nicht gar zu erhöhen. Und Überzeugte Gäste kommen auch ohne Preisreduzierung wieder. Und zwar aus Notwendigkeit oder aus Überzeugung. Wenn aber die Notwendigkeit einen Hotelauftenthalt erzwingt, dann erwartet der Gast bisher bekommene Standards. Preissenkungen können da unnötig irritieren, den Gast ein anderes Hotel wählen lassen, und schon sinken die Einnahmen. Dass das dem Hotelier nicht die Kasse aufbessert ist eindeutig. Aber der Finanzkrise zum trotz werden auch neue, bereits begonnene Projekte zu Ende gebracht und nicht unterbrochen um im Sumpf des Vergessens zu versinken. In Asien wird im Dezember ein neues 5-Sterne-Hotel seine Türen öffnen. In luxuriösem Ambiente soll der Gast seinen Aufenthalt genießen, der natürlich nicht für jeden aus der Portokasse finanzieren kann. Doch Eröffnungsangebote sollen bezahlbar sein und neugierig machen. Auch ein Check-Out zu späterer Stunde soll möglich sein, damit der Gast seinen Aufenthalt möglichst lange genießen kann. Auch neue Innovationen sollen Gäste anlocken. Nicht nur Sightseeing am Ort und in der Umgebung sind interessant. Nun gibt es auch ein Sightsleeping, wo bereits einige Hotels in Süddeutschland dazu gehören. Denn im Konzept ist der Gedanke, dass das Sightseeing schon im Hotel anfängt. Dass sowohl der neue Komplex in Asien als auch die angesprochenen deutschen Hotels mit neuesten Gerätschaften wie Buchungssysteme mit angeschlossener Kasse und Vernetzung in die wichtigsten Bereiche des Hauses ausgestattet sind, wage ich hier vorauszusetzen. Denn eben diese Systeme sind enorm arbeitserleichternd, kosteneinsparend und effektiv. Moderne Kassensysteme sind anwenderfreundlich und erleichtern den Hotelangestellten die Arbeit. Gästebuchungen sind schnell im System erfasst, es müssen keine umständlichen Formulare mehr ausgefüllt und agbeheftet werden. Wenn ein Gast eincheckt wird sofort erfasst, wie lange er voraussichtlich bleibt und die Personalplanung kann zum Beispiel den Einsatz der Zimmermädchen zur Reinigung der Räume voraussehen und planen. Auch in die Küche wird ein Vermerk gehen, damit der Gast für das Frühstücksbuffet mit eingeplant wird. Und im Hoteleigenen Restauran kann de Kellner die Bestellung möglicherweise in ein Mobilteil des Kassensystems eingeben. Die Bestellung geht direkt in die Küche, der Kellner hat einen Weg gespart. Auch das ist Arbeitserleichterung. Auch eine Verbindung vom Mobilteil der Kasse an die Rezeption ist denkbar. Hier kann die Bestellung im Restaurant auf das Kundenkonto des Gastes mit seinem aktuellen Aufenthalt gebucht und später mit der Rechnung ausgedruckt werden. Alle Vorgänge, die den Gast betreffen, können übersichtlich dargestellt werden und die Rechnung nachvollziehbar machen. Alles in allem ist die Finanz- und Wirtschaftskrise sicher sehr ernst zu nehmen. Aber mit Mut und Durchhaltewillen ist das zu überstehen. Und der rechnerische wie der tatsächliche Kassen -Inhalt und auch der Verlust werden schwanken und irgendwie möglich sein zu überstehen.
Tags:Hotel, Kasse, Kassen, Kassensystem, kassensystemeVerwandte Artikel
Krise in der Hotelbranche?
Nach der vom Terror des 11. September 2001 entstandenen Krise im Hotelgewerbe und dem ersten großen Schock der Immobilienkrise in den USA, die ja noch immer andaurt, erholt sich die Hotelbranche allmählich wieder. Die Krise hatte erheblich Umsatzeinbußen gebracht. Viele Hotels waren finanziell in arge Bedrängnis geraten und in die roten Zahlen gerutscht. Dass sich das auch in der Bar- Kasse ebenso bemerkbar machte wie in der buchhalterischen Kasse, ist selbst für Nicht-Insider logisch. Doch die inzwischen wieder höhere Auslastung trotz steigender Preise lässt auf bessere Zeiten hoffen. Auch im Aktiengeschäft entwickeln sich Hotelaktien positiv und haben andere Branchen schon wieder hinter sich gelassen.
Das hebt natürlich auch die Stimmung bei den Mitarbeitern, was wiederum bei Gästen gut ankommt. Mehr Buchungen, längere Verweildauer und höherer Umsatz sind die Folge. Und mehr Geld in der Kasse lässt es einfacher erscheinen, im Hotelgewerbe zu investieren. Eine große US-amerikanische Hotelkette hatte zuletzt ein Umsatzplus von satten 45%. Aber auch weniger bekannten Unternehmen wird - auch aus Sicht deutscher Großbanken - ein Gewinnzuwachs von ernstzunehmenden zweistelligen Werten zugemutet. Dass also im Bereich des Hotelgewerbes noch erhebliches Wachstum zu erwarten ist, zwingt sich geradezu auf. Und das lässt die Branche boomen und investieren. Nicht nur in neue Gebäude oder die Renovierung und dem Umbau denkmalgeschützter Immobilien. Sondern auch in die Ausstattung der Räume und eben auch in entsprechend moderne Kassensysteme die durchaus vielseitig vernetzbar sind. Es ist aber nicht zwingend nötig, ein Hotel im Alleingang zu führen oder einer großen namhaften Hotelkette anzugliedern. Das eigenständige Führen eines Hotels führt einen notwendigen Kraftaufwand mit sich, der nicht immer möglich zu bewältigen ist. Soll heißen: die Gefahr ist groß, dass rote Zahlen geschrieben werden, Investitionen sind vielleicht nicht in nötigem Umfang möglich, und die Kasse stimmt am Ende dann sicher nicht.
Seinen Betrieb einer mehr oder weniger namhaften Kette anzuschließen kann bedeuten, die Individualität des Hauses opfern zu müssen. Auch das macht unzufrieden, was sich wiederum auf die Mitarbeiter und weiter auf die Gäste auswirkt. Der Umsatz geht vielleicht nicht zurück, aber steigen würde er in diesem Fall auch nicht. Also wäre das Kassenergebnis auch nicht zufriedenstellend.
Es gibt seit einigen Jahren ein ganz neues Konzept auf dem Markt. Es wird Hotelmanagement mit Gewinngarantie angeboten. Knebelnde Verträge soll es nicht geben, man soll jederzeit zum Jahresende aus einem Vertrag heraus kommen können. Die Individualität des Hauses soll ebenfalls nicht eingeschränkt werden, da der Anbieter eben diese Individualität sucht. Anschluss an große Unternehmensketten würden schon zur Genüge die Mitglieder vereinheitlichen. Mit seinem Komzept verspricht der Anbieter in jedem Fall Umsatzsteigerungen und positive Zahlen in der Kassenabrechnung. Er betreut nur außergwöhnliche und untypische Hotels, deren Gewinne er durchweg durch sein Management- Konzept um ein vielfaches gesteigert habe.
Ohnehin sind die außergewöhnlichen, nicht alltäglichen Hotels im Kommen. Gäste wollen Erlebnis, Veränderung und Unterhaltung.
Das müsste sich sogar schon jetzt im laufenden Betrieb beim täglichen Kassensturz bemerkbar machen.
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neue Messe Stuttgart neues Hotel
In Stuttgart soll es ein neues Hotel mit recht bekanntem Namen geben. Baubeginn soll Anfang 2009 sein. Und wenn dann nichts katastrophal schlimmes die Bauarbeiten behindert, soll im Frühjahr 2010 eröfnet werden. Da wird sicher eine Menge zu planen und kalkulieren gewesen sein. Der Komplex soll in der Nähe der Neuen Messe Stuttgart entstehen, der 3-Sterne-Kategorie entsprechen und mit 155 Gästezimmern sowie zwei Konferenzräumen ausgestattet sein. Letztere seien mit einer Gesamtgröße von etwa 130 Quadratmetern geplant. Auch ein Restaurant mit 120 Plätzen, eine vielseitig nutzbare Bar und eine Tiefagarage mit vielen Stellplätzen sind vorgesehen. Eine Fondsgesellschaft wird Eigentümer des Komplexes. Die Investitionssumme ist sicher eine ziemlich große “Hausnummer”, die der Fondsgesellschaft zunächst sicher die Kasse leert. Aber ein so langfristiger Mietvertrag dürfte mehr als ausreichenden Rückfluss gewährleisten. Selbige habe aber bereits einen Mietvertrag über 20 Jahre mit der Hotelkette abgeschlossen hat. Letztere mit Sitz in Köln betreibt europaweit derzeit 36 Hotels. Das macht es sicher interessant, über die Vernetzung nachzudenken. Speziell die Kassen können in Richtung Geschäftsleitung zusammen laufen um konzernweit Umsätze zu beobachten. Auch könnten die Kassensysteme der Häuser untereinander dahin miteinander vernetzt sein, dass personelle Veränderungen nicht zu Stellenabbau führen müssen, sondern Versetzungen angeboten werden können. Schließlich ist es lokal möglich, die Kasse mit sämtlichen Notwendigkeiten zu Verknüpfen. Da kann es ja nicht unmöglich sein, einzelne Bereiche der jeweiligen Standorte miteinander zu vebinden.
Mit einer Präsenz von europaweit 36 Häusern ist es der Hotelkette sicher nicht fremd, Planungen über Standort, zu erwartende Gästezahlen und -umsätze und so weiter realistisch zu erstellen und einzuschätzen. Die Kasse wird in aller Regel stimmen, Differenzen sind eher unwahrscheinlich. Und wenn doch Fehlbeträge im Kassensystem auftauchen dürften die - mit mehr oder weniger Aufwand, das System zu durchforsten - aufgespürt werden.
Alles in allem ist das Kassensystem sicher nicht der Auslöser für einen möglichen Untergang oder Höhenflug eines Hotels. Aber ein gutes Programm ist sicher wertvoll, um negative Tendenzen frühzeitig zu erkennen und gegen zu steuern. Im guten Fall ist es prima, frühzeitig positives Wirtschaften zu erkennen und entsprechend neu zu investieren. Aber um positive wie negative Veränderungen zu bemerken ist es enorm vorteilhaft, ein modernes Kassensystem zu haben, welches Schnittstellen zu allen wichtigen Ansprechpartnern im Hause hat. Beginnend bei der Gästebuchung, über die Personalplanung und die Warenbestellung der Küche bis hin zur Wäscheplanung mit Kontakt zur Wäscherei des Vertrauens.
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Hotel-Notizen
Am Wiener Stadtpark liegt das Hotel Hilton, welches mit 572 Zimmern und Suiten, elf Konferenzräumen und zwei Ballsälen sowie etwa 4.000 Quadratmetern Bürofläche ausgestattet ist und nun von der Raiffeisen Zentralbank (RZB) zu 75% übernommen wird. Die verbleibenden 25% sind weiterhin in Besitz der Soravia Privatstiftung, die vor allem im CEE-Bereich tätig ist. Verhandlungen hatten schon seit Monaten statt gefunden, eine eingehende Prüfung habe dann den Abschulss zustande gebracht.Der Kaufpreis wurde nicht bekannt gegeben. Da die Raiffeisenzentrale und das Hotel Hilton in direkter Nähe zueinander liegen, boten sich die Verhandlungen an. Dass die Verhandlungen aufgenommen wurden, war schlussendlich vom Teilverkauf des Geländes zwischen dem Hotelbereich und der RZB-Zentrale ausgelöst worden. Hier war in den vergangen 24 Monaten die neue Unternehmenszentrale des Bankenablegers Raiffeisen International entstanden.Durch den Erwerb der Anteile am Hotel sichert sich die RZB einen gut gelegenen Standort in bester Lage Wiens.Da die RZB ohnehin schon Büroräumlichkeiten im Hilton-Komplex angemietet hatte, um den steigenden Flächenbedarf zu decken, bietet sich die Teil-Eigentümerschaft an, um beispeilsweise sehr langristig Mietkosten zu sparen.Es gäbe einen ausgedehnten Pachtvertrag mit der Hilton-Hotelgruppe, womit der Hotelbetrieb in allerbester Lage auch Zukunft hat.Von der einen Metropole zur anderen - von Wien nach Berlin: Das ganze Gebiet “Alexanderplatz” in Berlin ist seit vielen Jahren eine Dauer-Baustelle. Vom Bezirks-Baustadtrat wurde als Zwischenziel nun die Baugenehmigung für das Hotel Barcelona übergeben. Hiermit wird sich dem Gesamtziel der Umgestaltung am Alexanderplatz um einen weiteren Meilenstein genähert. Dort, wo seinerzeit das DDR-Gesundheitsministerium seine Räumlichkeiten inne hatte, ensteht nun ein vier-Sterne-Hotel der spanischen Hotel-Kette “Best Hotels”. Das Investitionsvorhaben soll sich bei etwa 60 Millionen Euro bewegen. Mit der Fertigstellung wird im Sommer 2011 gerechnet und es wird der erste Hotel-Betrieb in Deutschland seitens des spanischen Unternehmens sein. Man arbeitete für die Umsetzung eng mit zuständigen Behörden und einem namhaften Projektentwickler zusammen, um den Bau eines 19-geschossigen Gebäudes zu verwirklichen. Verzögerungen dehnten die Planungsarbeiten auf vier Jahre aus. Hierbei war es eine besondere Herausforderung, die notwendige bauliche Berücksichtigung eines U-Bahntunnels einzubeziehen. Die Tunnelröhren sind streckenweise sehr dicht unter der Erdoberfläche. Kurzfristige “Verunsicherung” gab es wegen der ebenfalls geplanten U-Bahn-Kanzlerlinie”. Allerdings gab es hier Klärung, da eben diese Linie nicht das Gelände berühren wird.Das Hotel-Gebäude soll nach Überlegung des ausführenden Architekten-Büros ein weiteres Highlight am Alexanderplatz werden. Es soll aus einem Hochhaus und einem angrenzenden Gebäuderiegel bestehen. Mit geplanten 478 Gästeräumlichkeiten (Zimmer und Suiten), einem kleinen, 200 Personen fasssenden Ballsaal, Bars und einem spanischen Restaurant wird dieses Hotel sicher ein ordentlicher Blickfang. Ein gläsernes Schwimmbecken auf dem Dach soll zusätzlicher Anziehungspunkt werden und gleichzeitig als Dach und “Beleuchtung” für eine darunter liegende Halle dienen.Eine künstlerisch gestaltete Fassadenfront soll außerdem das Erscheinungsbild des Gebäudes bereichern. Diese Planung machte es möglich, den Platz zusätzlich für eine Auffahrt zum Hoteleingang zu nutzen.Bis die Bauarbeiten im Sommer 2009 beginnen können, wird es wegen der nicht optimalen Tunnelsituation zunächst Leitungsarbeiten geben. Dafür sind aber bereits die Abrissarbeiten des ehemaligen Gesundheitsministeriums beendet.Bis die Vermarktung des Geländes aber überhaupt beginnen konnte, waren noch einige Hindernisse zu bewältigen. Es ging unter anderem um Entschädigungszahlungen an die Wertheim-Erben. Diesbezüglich konnte aber eine Einigung zwischen dem Bund und der Familie erzielt werden. Insgesamt wird die Gegend rund um den Alexanderplatz so etwas wie ein “Bettenviertel”. Denn rund um den Alexanderplatz bestehen schon zehn Hotels und es kommen in den nächsten Jahren noch fünf weitere hinzu. Mit diesem Angebot werden aber auch alle Preiskategorien bedient.
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