Ernährung in Ordnung?
Trotz leerer Kassen, vielen Beziehern von öffentlichen Leistungen und der momentanen Finanz- und Wirtschaftskrise geht es - zumindest uns Deutschen - wohl doch nicht so fürchterlich schlecht.
Immer wieder ist den Medien zu entnehmen, dass unsere Gesellschaft nicht nur immer älter, sondern auch immer übergewichtiger wird.
Das ist nicht nur eine Belastung für das Krankenversicherungs-System. Hier werden immer mehr, immer teurere und immer intensivere Leistungen fällig. Denn nicht nur, dass im hohen Alter entsprechende Krankheiten zu behandeln sind. Auch sogenannte Alterskrankheiten treffen immer häufiger junge Leute und Menschen mittleren Alters. Durch Übergewicht werden Krankheiten gefördert, die eigentlich erst in höherem Lebensalter auftreten. Das belastet die Finanzen der Gesundheitssystems ebenso wie die Einkommen der Menschen. Denn wenn für Medikamente, Hilfsmittel und Gesundheitsleistungen Eigenanteile zu entrichten sind, können diese Beträg nicht in den Rest der Wirtschaft fließen und die Konjunkur ankurbeln oder am laufen halten. Das gibt ein erhebliches Defizit in den Kassen zum Beispiel des Einhzelhandeles ebenso wie der Hotellerie und der Gastronomie. Dass in diesen Wirtschaftszweigen dann Investitionen schwieriger werden, steht ausser Frage. Denn kranke Mitarbeiter bringen nur einen Teil der erforderlichen Leistung oder stehen gar nicht zur Verfügung. Das ist für den Arbeitgeber ein unkalkulierbarer Umsatzausfall und zieht Einkommenseinbußen nach sich. Durch verminderte oder ausfallende Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter sinken die Einnahmen, die dann wiederum zu Zahkungsschwierigkeiten gegenüber Lieferanten führen können - im Ernstfall bis hin zur Insolvenz.Auch wenn unsere Ernährungsgewohnheiten sich in den letzten Jahrzehnten massiv verändert haben - die Arbeitsbedingungen sind ebenfalls erheblich besser geworden. Noch vor wenigen Jahrzehnten war die Arbeit körperlich sehr anstrengend. Da wäre der heutige Fast-Food-Konsum nicht so sehr aufgefallen. Denn der Kalorienverbrauch war entsprechend hoch. Heute ist es nicht mehr so leicht, sich bei der Arbeit zu verausgaben. Entsprechend sollten wir unser Essverhalten berücksichtigen und bewusst einkaufen. Sicher sind moderne Präsentationen der Waren und auch das Überangebot sehr verlockend. Und auch in der Quengelzone rund um die Kasse im Supermarkt verleiten uns viele Artikel zum Kauf, die der Gesundheit in zu hohem Maß nicht dienlich sind. Übergewicht ist erwiesenermaßen die Folge. Ebenso erwiesen sind Nach- und Begleiterkrankungen des Übergewichts. Und sollten wir nicht im eigensten Interesse auch auf unsere private Kasse achten, diese nicht über zu beanspruchen? Schließlich ist es nicht sinnvoll, mehr Geld auszugeben, als einem zur Verfügung steht. Schon der sinnvolle Gebrauch einer Einkaufsliste lässt uns kontrollierter durch die Geschäfte gehen. Bei dieser Gelegenheit ist es ein leichtes darauf zu achten, bewusst auf die Ernährung zu achten. Es darf gerne, muss aber nicht immer Bio sein. Hauptsache ausgewogen. Wenn wir bezogen auf den Energiebedarf unseres Körpers und die entsprechende Energiezufuhr regelmäßig einen “Kassensturz” machen dürfte es gelingen, wieder gesünder zu werden und dann auch zu bleiben. Und das wiederum lässt die Wirtschaft wieder in Schwung kommen, wenn wir fit, fröhlich und leistungsstark sowohl einkaufen gehen als auch unsere Arbeit zur Verfügung stellen. Dann stimmt an allen Fronten die Kasse. Beim Händler, beim Dienstleister und auch bei uns selbst.
