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Archiv für Februar 2009

verschiedene Mobilitäten

Der Weg zur Arbeit – Mobilität ist so eine Definition. Wer mit dem Auto fährt muss Zeit einplanen, weil Staus auf den Straßen für Stillstand sorgen, Bus- und Bahnfahrer sollten auch Zeit mitbringen: Einerseits ist ebenfalls mit verkehrsbedingten Verzögerungen zu rechnen, außerdem gibt es die grundsätzliche Verspätungstoleranz der Bahn. Wer da einen kurzen Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zurücklegen kann, der hat es gut. Zumindest wenn das Wetter mitspielt. Im Winter wird es durch aus schon ungemütlich, besonders bei Regen und Schnee. Doch bei aller weisen Voraussicht des Fahrens zur Arbeit kann man nicht alle Verspätungen umgehen. Gelegentlich verspätet man sich zur Arbeit. Aber über gelegentlich ärgert sich nicht jeder sofort. Wenn es aber zum Dauerthema wird, dann entsteht durchaus dem Betrieb ein gewisser wirtschaftlicher Schaden. Denn ständige Fehlzeiten nacharbeiten kann den Arbeitnehmer ebenfalls zermürben. Wer sich aber morgens vor der Arbeit rechtzeitig auf den Weg zur Arbeit macht, der kann ggf. Zeit sammeln und bei Bedarf auch mal frei machen. Auch kann in manchen Betrieben die Arbeitszeit flexibel gestaltet werden. Mehrarbeit wird auf Zeitkonten angespart und kann verbraucht werden. Z. B. eben dann, wenn Verspätungen passieren oder private Termine wahrgenommen werden müssen. Durch diese Zeitkonten entstehen dem Betrieb keine zusätzlichen Lohn- und Gehaltskosten, Verluste können durch Nacharbeit dem Zeitkonto „gutgeschrieben“ werden. Mobilität wird aber auch anderweitig genutzt – nämlich im Bereich von und Kassensystemen. In der Gastronomie sind Mobilteile für das Kellnerpersonal längst keine fremde Angelegenheit mehr. Jeder Mitarbeiter kann am Tisch des Kunden direkt dessen Bestellung über einen Touchscreen in das Mobilteil eingeben. Dieses Gerät leitet über eine Funkverbindung die Bestellung zum , wo in einer Datenbank die Rechnungsdaten zwischengespeichert werden und zeitgleich zu einem Drucker in der Küche. Dort kann das Team ohne Verzögerung mit der Zubereitung beginnen. Im Einzelhandel – speziell in großen Märkten wie Supermarktfilialen – kann es ebenfalls Mobilteile für die geben. Hierzu habe ich beobachtet, dass die Geräte für Warenbestellungen genutzt werden. Es können an den Preisen, die an den Regalen angebracht sind, die Artikelnummer erkannt werden und die noch im Regal befindliche Restmenge über Tasten eingegeben werden. Vermutlich über eine Datenbank innerhalb des Kassensystems dürften Bestellungen leicht zu ermitteln sein. Über weitere online-Verbindungen vom örtlichen zur Konzernzentrale oder zum Zentrallager können dann Bestellungen weitergegeben werden. Es gibt also verschiedenste Möglichkeiten und Anlässe, Mobilteile an eine anzuschießen. Es muss sich aber auch rechnen. Denn ungenutzte Anschaffungen sind totes Kapital. Und das kann niemand gebrauchen.

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